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Naturdenkmäler im Kreis Viersen

Radtour · Viersen
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  • Winterlinde am Knotenpunkt 37 in Viersen
    Winterlinde am Knotenpunkt 37 in Viersen
    Foto: Kreis Viersen, CC BY-SA, Niederrhein Tourismus GmbH
m 70 60 50 40 30 40 35 30 25 20 15 10 5 km

Radroute des Monats Juni 2022 des Kreises Viersen

Auf den Spuren der ältesten Bäume (43 Kilometer)  

mittel
Strecke 43,2 km
2:55 h
57 hm
57 hm
72 hm
38 hm

Im Juni beginnt die Radroute des Monats in Schwalmtal-Waldniel am Knotenpunkt (KP) 24 an der katholischen Kirche Sankt Michael und führt vorbei an Naturdenkmälern im Kreis Viersen. Insgesamt gibt es im Kreisgebiet 82 Naturdenkmäler. Aufgrund ihrer Seltenheit, Eigenart oder Schönheit sowie ihres Wertes für die Wissenschaft, Heimatkunde und Naturverständnis bedürfen Sie eines besonderen Schutzes. Diese werden jährlich kontrolliert und sind an einer dreieckigen grün-weißen Plakette erkennbar.

Die Route verläuft zunächst auf Wirtschaftswegen über den KP 20 in Richtung KP 40. Die Radelnden passieren die Narrenmühle und erreichen die Altstadt in Viersen-Dülken. An der Kreuzung Moselstraße / Schöffengasse führt die Route links ab Richtung Viersen-Boisheim. Vorbei an Feldern geht es zum ersten Naturdenkmal des Rundkurses am KP 37. Neben der Luzienkapelle steht eine etwa 150 Jahre alte Winterlinde. Diese ist rund 15 Meter hoch und ihr Stammumfang misst etwa vier Meter. Lindenholz galt bei den Germanen als „Heiliges Holz“ und eignet sich aufgrund der weichen und gleichmäßigen Beschaffenheit besonders gut zum Schnitzen. Heute schätzen Imker die Linde während der Blüte als Bienenweide.

Die Tour führt über den KP 67 zum KP 63. Weiter geht es auf dem BahnRadweg Richtung Nettetal-Lobberich. Im weiteren Verlauf zum KP 87 passieren die Radelnden linksseitig ein weiteres Naturdenkmal. Die circa 140 Jahre alte blaue Atlaszeder steht in einem privaten Garten, ist jedoch von der Route aus gut erkennbar. Sie ist rund 21 Meter hoch, hat einen Kronenumfang von 23 Metern und einen Stammumfang von etwa 3,60 Metern. Ihre Heimat ist das nordafrikanische Atlas- und Rif-Gebirge. Seit dem Jahr 2013 steht sie auf der Roten Liste gefährdeter Pflanzenarten.

Anschließend passieren die Radelnden die imposante Kirche Sankt Sebastian im Zentrum von Lobberich und erreichen KP 1 in Sassenfeld. Die Tour führt entlang einer Lindenallee zum KP 14. Es geht vorbei am Lambertiturm im Zentrum von Nettetal-Breyell ehe die Teilnehmer ein drittes Naturdenkmal erreichen. Gut sichtbar ragt auf einem Privatgrundstück auf der Straße Felderend ein rund 25 Meter hoher und etwa 120 Jahre alter Riesenmammutbaum empor. Er wird auch „Vater der Bäume“ genannt und zählt zu den höchstwachsenden Exemplaren auf der Erde.

Im weiteren Verlauf führt die Tour auf zum Teil unbefestigten Wegen über den KP 50 in Nettetal-Schaag und den KP 9 in der Happelter Heide zum KP 65 in Schwalmtal-Dilkrath. Die Radelnden passieren den Mühlenturm in Schwalmtal-Amern und erreichen KP 38. Etwas abseits der Route lohnt ein Abstecher zur Grabeskirche Sankt Anton. Hier steht eine etwa 150 Jahre alte Blutbuche, die ihren Namen aufgrund ihres „blutfarbenen“ Laubes trägt. Ihre Höhe beträgt 23 Meter und ihr Kronendurchmesser misst rund 20 Meter. Die Buche ist ein lebenswichtiger Sauerstofflieferant, funktioniert an heißen Sommertagen wie eine wasserverdunstende Klimaanlage und dient als effektiver Kohlendioxidspeicher.

Wieder auf der Strecke führt die Route entlang von Kopfweiden durch das Landschaftsschutzgebiet Kranenbachniederung in Richtung Schwalmtal-Waldniel. Dort angekommen, finden die Radfahrenden am Abzweig Amerner Straße/ Häsenberg im Eingangsbereich des evangelischen Friedhofs das letzte Naturdenkmal. Neben einem sogenannten Torsobaum steht eine weitere Blutbuche. Sie ist 160 Jahre alt und etwa 20 Meter hoch. Wegen ihrer glatten Rinde sowie der zart behaarten jungen Blätter wird die Blutbuche auch die „Königin des Waldes“ genannt. Unmittelbar hinter dem letzten Abstecher endet die Radtour nach rund 43 Kilometern am Ausgangspunkt in Schwalmtal-Waldniel am KP 24.

Profilbild von Brigitte Odinius
Autor
Brigitte Odinius
Aktualisierung: 30.05.2022
Schwierigkeit
mittel
Kondition
Erlebnis
Höchster Punkt
72 m
Tiefster Punkt
38 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Einkehrmöglichkeiten

Lüthemühle
Gasthaus Toerschen

Weitere Infos und Links

Zur Information:

Unter www.kreis-viersen.de sind die aktuelle Radroute sowie die älteren Radrouten des Monats archiviert. Hier stehen kostenlos Übersichtskarten der Radrouten zum Download zur Verfügung. Interessierte Radfahrerinnen und Radfahrer können sich über ein kostenloses Newsletter-Abonnement des Kreises Viersen zur „Radroute des Monats“ unter www.kreis-viersen.de/radroute-des-monats über die Veröffentlichung der monatlichen Radtour informieren lassen.

Der Kreis Viersen bietet jeweils von April bis September eine aktuelle „Radroute des Monats“ an. Sie wird vom Amt für Bauen, Landschaft und Planung ausgearbeitet. Die Routen führen durch alle Teile des Kreises und manchmal auch in die benachbarten Regionen. Der fahrradfreundliche Kreis Viersen zeichnet sich durch ein Netz von mehr als 680 Kilometern ausgeschilderter Radwanderwege aus.

Start

Schwalmtal-Waldniel am Knotenpunkt (KP) 24 (60 m)
Koordinaten:
DD
51.213348, 6.272738
GMS
51°12'48.1"N 6°16'21.9"E
UTM
32U 309523 5677085
w3w 
///besten.aufgang.kneipe

Ziel

Schwalmtal-Waldniel am Knotenpunkt (KP) 24

Wegbeschreibung

Die Knotenpunkte zum Nachfahren:

 24 – 20 – Richtung 40 – 37 – 67 – 63 – 87 – 1 – 14 – 50 – 9 – 65 – 38 – 24

Im Juni beginnt die Radroute des Monats in Schwalmtal-Waldniel am Knotenpunkt (KP) 24 an der katholischen Kirche Sankt Michael und führt vorbei an Naturdenkmälern im Kreis Viersen. Insgesamt gibt es im Kreisgebiet 82 Naturdenkmäler. Aufgrund ihrer Seltenheit, Eigenart oder Schönheit sowie ihres Wertes für die Wissenschaft, Heimatkunde und Naturverständnis bedürfen Sie eines besonderen Schutzes. Diese werden jährlich kontrolliert und sind an einer dreieckigen grün-weißen Plakette erkennbar.

Die Route verläuft zunächst auf Wirtschaftswegen über den KP 20 in Richtung KP 40. Die Radelnden passieren die Narrenmühle und erreichen die Altstadt in Viersen-Dülken. An der Kreuzung Moselstraße / Schöffengasse führt die Route links ab Richtung Viersen-Boisheim. Vorbei an Feldern geht es zum ersten Naturdenkmal des Rundkurses am KP 37. Neben der Luzienkapelle steht eine etwa 150 Jahre alte Winterlinde. Diese ist rund 15 Meter hoch und ihr Stammumfang misst etwa vier Meter. Lindenholz galt bei den Germanen als „Heiliges Holz“ und eignet sich aufgrund der weichen und gleichmäßigen Beschaffenheit besonders gut zum Schnitzen. Heute schätzen Imker die Linde während der Blüte als Bienenweide.

Die Tour führt über den KP 67 zum KP 63. Weiter geht es auf dem BahnRadweg Richtung Nettetal-Lobberich. Im weiteren Verlauf zum KP 87 passieren die Radelnden linksseitig ein weiteres Naturdenkmal. Die circa 140 Jahre alte blaue Atlaszeder steht in einem privaten Garten, ist jedoch von der Route aus gut erkennbar. Sie ist rund 21 Meter hoch, hat einen Kronenumfang von 23 Metern und einen Stammumfang von etwa 3,60 Metern. Ihre Heimat ist das nordafrikanische Atlas- und Rif-Gebirge. Seit dem Jahr 2013 steht sie auf der Roten Liste gefährdeter Pflanzenarten.

Anschließend passieren die Radelnden die imposante Kirche Sankt Sebastian im Zentrum von Lobberich und erreichen KP 1 in Sassenfeld. Die Tour führt entlang einer Lindenallee zum KP 14. Es geht vorbei am Lambertiturm im Zentrum von Nettetal-Breyell ehe die Teilnehmer ein drittes Naturdenkmal erreichen. Gut sichtbar ragt auf einem Privatgrundstück auf der Straße Felderend ein rund 25 Meter hoher und etwa 120 Jahre alter Riesenmammutbaum empor. Er wird auch „Vater der Bäume“ genannt und zählt zu den höchstwachsenden Exemplaren auf der Erde.

Im weiteren Verlauf führt die Tour auf zum Teil unbefestigten Wegen über den KP 50 in Nettetal-Schaag und den KP 9 in der Happelter Heide zum KP 65 in Schwalmtal-Dilkrath. Die Radelnden passieren den Mühlenturm in Schwalmtal-Amern und erreichen KP 38. Etwas abseits der Route lohnt ein Abstecher zur Grabeskirche Sankt Anton. Hier steht eine etwa 150 Jahre alte Blutbuche, die ihren Namen aufgrund ihres „blutfarbenen“ Laubes trägt. Ihre Höhe beträgt 23 Meter und ihr Kronendurchmesser misst rund 20 Meter. Die Buche ist ein lebenswichtiger Sauerstofflieferant, funktioniert an heißen Sommertagen wie eine wasserverdunstende Klimaanlage und dient als effektiver Kohlendioxidspeicher.

Wieder auf der Strecke führt die Route entlang von Kopfweiden durch das Landschaftsschutzgebiet Kranenbachniederung in Richtung Schwalmtal-Waldniel. Dort angekommen, finden die Radfahrenden am Abzweig Amerner Straße/ Häsenberg im Eingangsbereich des evangelischen Friedhofs das letzte Naturdenkmal. Neben einem sogenannten Torsobaum steht eine weitere Blutbuche. Sie ist 160 Jahre alt und etwa 20 Meter hoch. Wegen ihrer glatten Rinde sowie der zart behaarten jungen Blätter wird die Blutbuche auch die „Königin des Waldes“ genannt. Unmittelbar hinter dem letzten Abstecher endet die Radtour nach rund 43 Kilometern am Ausgangspunkt in Schwalmtal-Waldniel am KP 24.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Koordinaten

DD
51.213348, 6.272738
GMS
51°12'48.1"N 6°16'21.9"E
UTM
32U 309523 5677085
w3w 
///besten.aufgang.kneipe
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Schwierigkeit
mittel
Strecke
43,2 km
Dauer
2:55 h
Aufstieg
57 hm
Abstieg
57 hm
Höchster Punkt
72 hm
Tiefster Punkt
38 hm
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Statistik

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Karten und Wege
  • 17 Wegpunkte
  • 17 Wegpunkte
Strecke  km
Dauer : h
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Abstieg  Hm
Höchster Punkt  Hm
Tiefster Punkt  Hm
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