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Radtour empfohlene Tour

Niederrheinische Raderlebniswoche 2021 – Routentipp 113

Radtour · Niederrhein · Geöffnet
Verantwortlich für diesen Inhalt
Niederrhein Tourismus GmbH Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Naturpark-Tor Wassenberg
    / Naturpark-Tor Wassenberg
    Foto: Kurt Stieding, Stieding/WFG für den Kreis Heinsberg mbh - Heinsberger Land
  • / Mühlenkopf der Wingertsmühle
    Foto: Stieding/WFG für den Kreis Heinsberg mbh - Heinsberger Land
  • / Eine seltene Pfirsichsorte: Der Wassenberger Sämling
    Foto: Stieding/WFG für den Kreis Heinsberg mbh - Heinsberger Land
  • / Auch Tiere gibt es auf der Station zu sehen
    Foto: Stieding/WFG für den Kreis Heinsberg mbh - Heinsberger Land
  • / Nationalparkregion "De Meinweg"
    Foto: Stieding/WFG für den Kreis Heinsberg mbh - Heinsberger Land, Niederrhein Tourismus
  • / Ein beliebtes Ausflugsziel: Die Dalheimer Mühle
    Foto: Stieding/WFG für den Kreis Heinsberg mbh - Heinsberger Land
  • / Der Schurenhof
    Foto: Stieding/WFG für den Kreis Heinsberg mbh - Heinsberger Land, Stieding/WFG für den Kreis Heinsberg mbh - Heinsberger Land
  • / Die Gitstapper Molen in den Niederlanden
    Foto: Stieding/WFG für den Kreis Heinsberg mbh - Heinsberger Land
  • / Der Effelder Waldsee im Herbst
    Foto: Stieding/WFG für den Kreis Heinsberg mbh - Heinsberger Land, Heinsberger Land
  • / Spargelstangen aus dem Hofverkauf
    Foto: Stieding/WFG für den Kreis Heinsberg mbh - Heinsberger Land
  • / Eine kleine Rast auf dem Roßtorplatz
    Foto: Stieding/WFG für den Kreis Heinsberg mbh - Heinsberger Land
  • / Die Burg Wassenberg
    Foto: Stieding/WFG für den Kreis Heinsberg mbh - Heinsberger Land
  • / Blick über das Rurtal in Richtung Niederlande
    Foto: Stieding/WFG für den Kreis Heinsberg mbh - Heinsberger Land
  • / Ein Teil der mittelalterlichen Stadtbefestigung Wassenbergs
    Foto: Stieding/WFG für den Kreis Heinsberg mbh - Heinsberger Land
  • / Der Gondelweiher
    Foto: Stieding/WFG für den Kreis Heinsberg mbh - Heinsberger Land
m 150 100 50 25 20 15 10 5 km Knotenpunkt 21 Knotenpunkt 75 Knooppunt 56 / NL Knotenpunkt 29 Knotenpunkt 25 Gitstapper Molen Knotenpunkt 74 Knotenpunkt 28 Knotenpunkt 76 Knooppunt 70 / NL Knotenpunkt 24
Geschichten vom Essen & Trinken an Wald und Fluss
Geöffnet
mittel
Strecke 28,1 km
1:55 h
74 hm
74 hm

WICHTIGER HINWEIS:
Durch Hochwasserschäden an den Wegen entlang der Rur musste diese Route geändert werden.
(Stand: 03.08.2021)

 

In diesem Jahr findet erstmalig vom 08. bis zum 15. August die Niederrheinische Raderlebniswoche als coronabedingte Alternative zum Niederrheinischen Radwandertag statt. Gestartet werden kann an einem der Infopunkte zu einer beliebigen Uhrzeit.

Um an der Tombola teilzunehmen, sollten Sie zwei der Schlüsselwörter - die an den Infopunkte zu ersehen sind - per Mail an den Niederheintourismus senden.

Autorentipp

Besuchen Sie Haus Wildenrath.
Profilbild von Kurt Stieding
Autor
Kurt Stieding
Aktualisierung: 03.08.2021
Schwierigkeit
mittel
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
92 m
Tiefster Punkt
25 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Bitte beachten Sie die Radverkehrsregeln und nehmen Sie Rücksicht auf andere.

Weitere Infos und Links

WFG für den Kreis Heinsberg mbH
Heinsberger LandTel.: +49 2452 131415   Fax: 131419
E-Mail: info@heinsberger-land.de
Internet: www.heinsberger-land.de

Start

Infopunkt Wassenberg: Naturparktor, Pontorsonallee 16, 41849 Wassenberg (Geöffnet: Di - So, 10 - 16 Uhr) oder Infopunkt Vlodrop, Schurenhof, Grootestraat 49 (nabij Roerbrug) (54 m)
Koordinaten:
DD
51.099516, 6.160228
GMS
51°05'58.3"N 6°09'36.8"E
UTM
32U 301177 5664727
w3w 
///empfehlen.sonntag.bewirkte

Ziel

Infopunkt Wassenberg: Naturparktor, Pontorsonallee 16, 41849 Wassenberg (Geöffnet: Di - So, 10 - 16 Uhr) oder Infopunkt Vlodrop, Schurenhof, Grootestraat 49 (nabij Roerbrug)

Wegbeschreibung

Als Startort ist in dieser Routenbeschreibung der Infopunkt Wassenberg (Naturparktor, Pontorsonallee 16, 41849 Wassenberg)  gewählt worden.

Vom Naturparktor radeln Sie geradeaus in den kleinen Weg „Am Wingertsberg“ hinein und dann bis nach Myhl zum Knotenpunkt (KP) 29.  Weiter geht es in Richtung KP 74 am Ortsrand von Wildenrath. Am Ortsende erreichen Sie den KP 75, der Sie zum KP 76 leitet. Ab dem Kreisverkehr folgen Sie bitte der Straße „Hessenfeld“ hinauf, den Beschilderungen der West-Bike-Route zur Dalheimer Mühle folgend und dann zum KP 95 in den Niederlanden. Am Rande des niederländischen Nationalparks „De Meinweg“ entlang  radelnd, erreichen Sie den KP 70 und den KP 56 in Rothenbach.

Der KP 57 führt Sie zum KP 71 und Sie folgen der Beschilderung zum KP 72 bis kurz hinter der Rurbrücke. Hier liegt rechter Hand der  Infopunkt Vlodrop (Schurenhof, Grootestraat 49).

Zurück geht es zum KP 71 und dann wieder nach Deutschland hinein nach Effeld, wo der KP 25 liegt. Weiter geht es über die KP´s 24 und 28 zum KP 21 in Wassenberg. Durch den Ort hindurch radeln Sie ein Stück Richtung KP 29. Wenn Sie am Gondelweiher vorbei sind, stoßen Sie auf die Pontorsonallee und nutzen diese nach links bis zum Ausgangspunkt, dem Naturparktor

 

Sehenswertes auf der Strecke:

Vom Infopunkt Naturparktor radeln Sie geradeaus in den kleinen Weg „Am Wingertsberg“ hinein und dann bis nach Myhl zum Knotenpunkt (KP) 29.  

Am Weg gelegen, diente die Wingertsmühle seit dem 16. Jahrhundert als Öl-Mühle, welche Anfang des 19. Jahrhunderts abbrannte. In Ölmühlen wurden Pflanzenöle aus Ölsaaten und –früchten gepresst.  Im 19. Jahrhundert gab es in Deutschland rund 4000 Ölmühlen. Eine der ölhaltigsten Pflanzen ist der „Gemeine Lein“ (Linum usitatissimum), auch Flachs genannt. Aus der alten Kulturpflanze wird nicht nur Leinöl gepresst, ihre Fasern dienen auch der Herstellung von Leinen. Im Laufe der Zeit wurde die Mühle  immer wieder renoviert und im letzten Jahrhundert zeitweise als Unterkunft für Jugendlager genutzt.

In Myhl liegt ein Einkaufszentrum der Stadt Wassenberg. Noch vor nicht einmal 50 Jahren waren große Supermärkte und Einkaufsparks am Stadtrand nicht Normalität, sondern Ausnahme. Der damals übliche Besuch eines Tante-Emma-Ladens auf dem Dorf diente nicht nur dem Einkaufen, sondern war ein gesellschaftliches Ereignis: Dort kauften die Kunden nicht nur Käse, Kaffee und Konserven, sie hielten auch ein Schwätzchen und tauschten Neuigkeiten mit dem Ladenbesitzer und den Nachbarn aus. Einfache Einkaufszentren außerhalb der Ortsmitte entstanden in den USA bereits in den 1930er Jahren. Sie lagen verstreut entlang der Ausfallstraßen. Doch bis in die 1960er Jahre hinein war dies in Deutschland noch undenkbar. Hier war der Lebensmitteleinkauf eine umständliche und langwierige Angewohnheit. Für verschiedene Produkte mussten die Kunden in unterschiedliche Geschäfte: Fleisch und Wurst gab es beim Metzger, Brot und Kuchen beim Bäcker, andere Lebensmittel und Produkte für den täglichen Bedarf im Tante-Emma-Laden. Die gewünschten Produkte wurden für jeden Kunden einzeln geholt, von Hand abgewogen, verpackt und abgerechnet. An den Theken bildeten sich oft lange Schlangen, der Einkauf dauerte wesentlich länger als heute.
Bereits 1938 eröffnete in Osnabrück der erste Selbstbedienungsladen in Deutschland, ein Vorläufer des Supermarkts mit einer Ladenfläche von rund 250 Quadratmetern. Anfang der 1950er gab es in Deutschland gerade einmal 39 Geschäfte mit Selbstbedienung. In den 1970er Jahren entstanden die ersten Supermärkte auf der grünen Wiese. Die Verkaufsflächen und das Angebot wurden vielfältiger. Dem geänderten Verhalten der Menschen entsprechend, gab es große Parkplätze. Die Tante-Emma-Läden in den kleinen Orten verschwanden und damit auch die Möglichkeit ein wenig mit den Nachbarn zu tratschen – von manchen wird dies als ein schwerer Verlust empfunden.

An der Strecke in Richtung KP 74 befindet sich der Obstsortengarten. Die Vielfalt regionaler Obstsorten zu erhalten, wiederzubeleben und zu pflegen - diese Aufgabe soll der Rheinische Obstsortengarten erfüllen. Er wurde 2012 auf Wassenberger Gebiet an der Stadtgrenze zu Wegberg eröffnet. 2009 hatte die Stadt Wassenberg das rund vier Hektar große frühere Pfirsichplantagengelände der im nahen Haus Wildenrath beheimateten Nabu-Naturschutzstation zur Pflanzung und Entwicklung des Sortengartens überlassen.

Es ist kaum bekannt, dass es einmal am Niederrhein hunderte von Obstsorten gab, die oft nur auf ein kleines Anbaugebiet beschränkt waren: Eine vergessene Vielfalt von Aromen! Dieser Kultur- und Genussschatz des Niederrheins ist im Zeitalter der Massenproduktion von Lebensmitteln bedroht, wird hier aber erhalten.
Förderverein Obstsortenvielfalt e.V., Auf der Hees 1, 41849 Wassenberg, www.obstsortengarten.de

Vom KP 74 am Ortsrand von Wildenrath können Sie in ein kleines Tal schauen. Seit dem 12. Jahrhundert liegt dort Haus Wildenrath. Die heutige Hofanlage stammt aus der Zeit um 1700 und wurde bis in die 1960er Jahre als Bauernhof genutzt. 1970 richtete der Naturpark Schwalm-Nette hier das erste Umweltbildungszentrum Deutschlands ein. 2003 pachtete der Naturschutzbund Deutschland (NABU) das Haus und betrieb ökologische Forschungen und bot naturpädagogische Programme an. Auf dem rund 25 Hektar großen Gebiet mit vielfältigen Bodenverhältnissen verlaufen fünf Lehrpfade. Die heutige Naturschutzstation betreut den Hof und das Gelände. Dazu gehört neben der Landschaftspflege auch die Haltung von vom Aussterben bedrohten Haus- und Nutztierrassen.
Naturschutzstation Haus Wildenrath, Naturparkweg 2, 41844 Wegberg, www.naturschutzstation-wildenrath.de

Am Ortsende erreichen Sie den KP 75, der Sie zum KP 76 in Dalheim Rödgen leitet.

Auf dem Weg dorthin sehen Sie vom Ortseingangsschild auf der rechten Seite den Wasserturm Arsbeck. Wasser (H2O) ist eine chemische Verbindung aus den Elementen Sauerstoff (O) und Wasserstoff (H). Wasser ist als Flüssigkeit durchsichtig, weitgehend farb-, geruch- und geschmacklos. Wasser ist Grundlage des Lebens auf der Erde und damit das wichtigste „Lebensmittel“ überhaupt – obwohl, ist dies allen immer so klar?
In früheren Jahrhunderten war die Wasserversorgung nur aus Brunnen, Zisternen und Gewässern möglich. Oft war das Wasser aus diesen Quellen verunreinigt und verursachte Krankheiten. Auch deswegen tranken viele Menschen bis in die Neuzeit hinein Wasser selten pur, sondern in Form von Leichtbier oder mit Wein versetzt. Durch den Alkohol wurden die meisten Keime im Wasser abgetötet. Erst 1848 entstand in Hamburg die erste moderne Wasserversorgung, weitere Städte folgten. Heute ist eine sichere Wasserversorgung eine nicht hinterfragte Selbstverständlichkeit geworden. Symbol dafür waren viele Jahre lang die Wassertürme. Der unter Denkmalschutz stehende Arsbecker Wasserturm auf der Heuchter Straße 9 wurde 1913 errichtet und war bis Anfang der 1980er Jahre in Betrieb. Er ist 27 Meter hoch und sein Behälter fasste 150 m³ Wasser. Heute dient er nur noch als Träger für Mobiltelefonantennen.

Ab dem Kreisverkehr im Ort folgen Sie bitte der Straße „Hessenfeld“ hinauf, den Beschilderungen der West-Bike-Route zur Dalheimer Mühle folgend.

Der Wald gehört zum Gebiet des Meinwegs. Die Bewohner von 14 umliegenden Dörfern nutzten das Gebiet gemeinschaftlich zur Brennholzgewinnung oder als Viehweide. An diese Nutzung erinnert der Name Meinweg: In schriftlichen Dokumenten taucht das Wort “Meinwece” erstmals etwa 1350 auf und das Wort bedeutet im Keltischen “Gemeyne”, “gemeinschaftlich” oder “zusammen”. Der unfruchtbare Sandboden verhinderte lange Zeit eine großflächige Kultivierung und diente als Weide für Rinder, Schafe oder Schweine. Langsam entstand eine Heidelandschaft, da die Tiere Sträucher und kleine Bäume fraßen. Aus dem 16. und 17. Jahrhundert ist bekannt, dass man im Meinweg Jagd auf Rot – und Schwarzwild machte. Auf sumpfigen Böden wuchs der Gagelstrauch, der zum Brauen von Bier genutzt wurde. Auch findet man an vielen Stellen des Meinweges Speisepilze, Blaubeeren oder Bucheckern.
Mit der Einführung von Kunstdünger Ende des 19. Jahrhunderts reduzierte man die Nutzung der Flächen als Viehweide und wandelte sie in Ackerflächen um. Um das Jahr 1930 veränderte sich der Meinweg weiter: Große Bereiche der Heide wurden mit Nadelbäumen bepflanzt. Diese wurden als Stützholz im Steinkohlebergbau eingesetzt.
Heute hat man erkannt, wie wertvoll die mit Heide bewachsene, von kleinen Seen, Baumgruppen und Teichen durchzogene Landschaft ist und welch unersetzlicher Rückzugsort für eine Vielfalt an Tier- und Pflanzenarten sie darstellt. Auf niederländischer Seite wurde das Gebiet 1990 zum Nationalpark erklärt und auf der deutscher Seite unter Naturschutz gestellt.

Auf dem Weg zur Mühle passieren Sie den Dalheimer Klosterhof. Von Ophoven in das sumpfige Gelände des Helpensteiner Bachtals verlegten um 1258 adelige Zisterzienserinnen ihr Kloster, nannten es ‚Conventus Vallis Coelis‘ (Himmelstal) und machten ringsum einige Waldparzellen urbar. Das Kloster wurde auch Dalheim („Heim im Tal“) genannt und besaß in der näheren und weiteren Umgebung umfangreichen Besitz, unter anderem die nahe gelegene Dalheimer Mühle.
1802 wurde von der französischen Zivilverwaltung des Rurdepartements (der linke Niederrhein gehörte zu dieser Zeit zur französischen Republik/dem französischen Kaiserreich) die Auflösung vieler klösterlicher Einrichtungen angeordnet. Die teils reiche Ausstattung des Klosters gelangte in Kirchen- und Privatbesitz der näheren Umgebung. Die Hauptgebäude des Klosters wurden abgebrochen und nur die Torhausscheune und das Gesindehaus blieben erhalten.
Klöster waren im frühen Mittelalter unter anderem Zentren des wirtschaftlichen Lebens. Das umgebende Land wurde urbar gemacht und die überschüssigen Lebensmittel in die nähere und weitere Umgebung verkauft. Durch den Austausch unter den Klöstern verbreiteten sich auch neue Anbaumethoden, Saatgut und Früchte in ganz Europa.

Wenig später erreichen Sie die Dalheimer Mühle. Sie ist eine Wassermühle mit einem unterschlächtigen Wasserrad. Ihre dokumentierte Geschichte beginnt mit einer Verkaufsurkunde aus dem Jahre 1231. Heinrich Herr zu Helpenstein verkaufte den Zisterzienserinnen in Ophoven die Mühle mit Weiher und einiges an Land. Das heutige Mühlengebäude wurde nach einem Brand im Jahre 1775 wieder aufgebaut. Sie besaß einen Mahlgang und eine Ölpresse. 1802 gelangte die Mühle in Privatbesitz. Bereits 1880 entstand zusätzlich eine Gaststätte, die auch nach Ende des Mahlbetriebes 1958 weiter geführt wurde.
Getreide und Hülsenfrüchte waren bis zu Beginn der Neuzeit das Hauptnahrungsmittel der mitteleuropäischen Bevölkerung – Kartoffeln kamen erst viel später aus Amerika und Reis war in jener Zeit eine Rarität. Die Grundherren machten sich dies zunutze und verpflichteten die Bevölkerung der Region oftmals dazu, ihr Getreide nur in den Mühlen des jeweiligen Grundherren – gegen entsprechendes Entgelt – mahlen zu lassen. Zuwiderhandlungen wurden mit teils drastischen Strafen belegt.
Seit 200 Jahren liegt die Mühle direkt an der deutsch-niederländischen Grenze. Erzählt wird, dass die Grenzlinie früher genau durch die Küche der Mühle verlief und dort exakt den Küchentisch in einen deutschen und niederländischen Bereich teilte – dies soll den Schmuggel von Kaffee und anderen Dingen erheblich erleichtert haben!
Dalheimer Mühle, Mühlenstraße 15, 41844 Wegberg, www.dalheimer-muehle.de

Von hier aus geht es zum KP 95 in den Niederlanden. Am Rande des niederländischen Nationalparks „De Meinweg“  entlang radelnd, erreichen Sie den KP 70 und den KP 56 in Rothenbach.

Kaffee, Fisch, Obst und Gemüse, Blumen, Textilien …, dies und noch vieles mehr ist heute in Rothenbach auf der niederländischen Seite zu kaufen. Doch dies war nicht immer so. Hier stand noch bis vor einigen Jahrzehnten eine Zollstation, die den Warenverkehr zwischen den Niederlanden und Deutschland kontrollierte. Dies ging manchmal soweit, dass die Personen und PKW´s auf äußerst gründliche Weise nach Schmuggelware durchsucht wurden.
Erst seit Anfang der 1970er Jahre wurden Schritte zum Gemeinsamen Markt in Europa in die Wege geleitet. Zum gemeinsamen Binnenmarkt, wie er Anfang 1993 in der EU schließlich verwirklicht wurde, gehören neben anderen Dingen auch der freie Verkehr von Waren, Personen, Dienstleistungen und Kapital. Und dieser machte die Entwicklung Rothenbachs zum „Einkaufsparadies“ erst möglich.
Ein findiger niederländischer Händler in Rothenbach verkaufte bereits vor dem II. Weltkrieg in seinem Café Lebensmittel an die deutsche Kundschaft. Nach den Kriegsjahren stieg der Umsatz rasant an. In einem dem Café gegenüberliegenden Gebäude entstand ein Lebensmittelgeschäft und zwei Generationen später steht hier ein  viel besuchtes Shopping Center.
Tipp: Viele Besucher legen hier einen kurzen Stopp ein und verzehren frisch zubereiteten Backfisch – aber: Am Wochenende Zeit nehmen, manchmal muss man einige Zeit anstehen!

Der KP 57 führt Sie vorbei an der Gitstapper Mühleauf der linken Seite der Strecke.

Die Gitstapper Mühle ist eine Wassermühle mit einem mittelschlächtigen Wasserrad und steht auf der niederländischen Seite der Grenze am Rothenbach. 1377 erstmals belegt, wurde sie 1750 nach mehreren Zerstörungen aus Stein neu errichtet und diente als Getreide- sowie Ölmühle. 1987 kaufte die Gemeinde das Gebäude, stellte es unter Denkmalschutz und restaurierte die Mühle.
Neben der Mühle entstand aus alten Wirtschaftsgebäuden eine Gastwirtschaft, von der heute auch Kutschfahrten durch die nähere Umgebung gebucht werden können. Ein großer Spielplatz bietet Kindern spannende Unterhaltung.
Aan de Hoeve, Gitstappermolenweg 1, NL-6063 NT Vlodrop, www.huifkarhoeve.nl

Weiter zum KP 71 und dann der Beschilderung zum KP 72 folgend, fahren Sie bis kurz hinter der Rurbrücke. Hier liegt rechter Hand der  Infopunkt Vlodrop (Schurenhof, Grootestraat 49).

Der Schurenhof ist ein Bauerhof mit kleinem Café und Bauerladen. Direkt neben den Gebäuden werden Freilandhühner, Schafe und andere Kleintiere gehalten, die Kindern und Erwachsenen eine Unterhaltung bieten.
Im Bauernladen verkauft werden regionale Produkte. Herauszuheben sind z.B. der Blaubeerwein oder das Gagelbier. Der Gagelstrauch wurde in Nordwesteuropa schon früh zum Bierbrauen verwendet. Aufgrund von archäologischen Funden kann angenommen werden, dass Gagel dort bereits zu Beginn unserer Zeitrechnung zum Bierbrauen verwendet wurde  Nach der am Niederrhein üblichen Bezeichnung für den Gagelstrauch „Grut“ werden solche Biere auch Grutbiere genannt. Der Gagelstrauch wuchs früher im Meinweggebiet und ist heute noch auf den sumpfigen Flächen im Naturschutzgebiet „Teverener Heide“ zu finden.
Bauernhof Schurenhof, Grootestraat 49, NL-6093AK Vlodrop, www.schurenhof.nl

Der Fluss Rur (niederländisch: Roer) ist ein 164,5 km langer rechter Nebenfluss der Maas, der durch Belgien, Deutschland und in die Niederlande fließt. Sie entspringt im Hohen Venn und mündet bei Roermond in die Maas.  Die Brücke über die Rur hatte nach den beiden Weltkriegen eine wichtige Bedeutung für den Schmuggel zwischen Vlodrop und dem deutschen Ort Effeld. Hier ging es nicht hauptsächlich um den Schmuggel von Zigaretten oder Kaffee, sondern Getreide, Viehfutter und Lebensmittel wurden auf Pfaden entlang des Flusses nach Deutschland getragen um die Hungerzeit nach den Kriegen zu überstehen. Ein Schmuggler hielt immer Ausschau nach Zöllnern und wurde man von diesen bemerkt, warf man die Säcke mit den Schmuggelwaren einfach in den Fluss. Die Strömung trug die Säcke zurück zur Brücke in Vlodrop, wo diese dann von dort in weiser Voraussicht positionierten Helfern mit langen Stangen wieder herausgefischt wurden – und nach Trocknung unternahm man einen erneuten Schmuggelversuch.
Aus dieser Zeit stammt auch das Motto der Effelder Karnevalsgesellschaft: „Effeld – de Bahn es kloar!“. Dies rief man beim Schmuggel entlang der Rur, wenn keine Zöllner zu sehen waren.

Vom Infopunkt Schurenhof geht es zurück zum KP 71 und dann nach Deutschland hinein zum kleinen Ort  Effeld, wo der KP 25 liegt.

Kurz nach dem Grenzübertritt befindet sich auf der rechten Seite des Weges die Amici Beach. Schauen Sie doch bei einer Tasse Kaffee den Wasserskiläufern mit ihren gekonnten oder misslungenen Aktivitäten bei diesem Sport zu. Hier gibt es auch einen schönen Badestrand sowie einen erstklassigen Campingplatz. Amici Beach, Bruchstraße 32, 41849 Wassenberg, www.amicibeach.com

Das Dorf ist bekannt  für den Spargelanbau auf den umliegenden Feldern. Zwischen 1950 und 1960 mussten viele der kleineren Bauernhöfe der Region ihren Betrieb aus wirtschaftlichen Gründen einstellen. Die Landwirtschaftskammer suchte damals nach Produkten, die es den Bauern ermöglichen sollten, weiter zu arbeiten. Den Effeldern mit ihrem armen, sandigen Boden schlugen die Experten vor, es doch einmal mit Spargel zu versuchen - nachdem der Anbauversuch von Tabak wenig erfolgreich war. Zunächst misstrauisch beäugt von der Bevölkerung, begannen wenige mit dem Anbau dieses Edelgemüses. Es funktionierte und immer mehr ehemalige Bauern betrieben den Spargelanbau bald als Nebenerwerb.
Das Leben im Ort wurde durch den neuen Erwerbszweig verändert. Kannte vor 50 Jahren noch kaum jemand das kleine Dorf, das sich hinter Wald abseits der großen Straßen versteckt, so hat es sich nun durch den Spargel, das Effelder Spargelfest und den Effelder Waldsee zu einem beliebten Ausflugsziel entwickelt.
In der Spargelsaison von April bis Mitte Juni können Sie in folgenden Restaurants im Ort den frisch zubereiteten Spargel genießen:
Effelder Bürgerstube, Mückenstraße 19, 41849 Wassenberg, www.effelder-buergerstube.de
Restaurant Ohlenforst, Kreuzstraße 4, 41849 Wassenberg, www.restaurant-ohlenforst.de

Eine neue Entwicklung gibt es seit Anfang des Jahres 2021. Nachdem der letzte Laden im Ort vor einigen Jahren schloss, bemerkten die Bewohner, dass es in ihrem Ort immer stiller wurde und suchten nach der Ursache. Niemand hatte mehr Grund, sich durch den Ort zu bewegen (außer natürlich den Hundebesitzern) und man traf sich nicht mehr zu einem Schwätzchen auf der Straße. Schnell wurde klar, dass ein Grund geschaffen werden musste, die Menschen wieder auf die Strasse zu locken. Die Lösung war die Gründung eines Dorfladens mit Cafe durch die Bewohner des Ortes. Zwei Festangestellte und viele Ehrenamtler halten den Betrieb jetzt am Laufen. Und plötzlich ist das Dorf wieder lebendig. Man trifft sich beim Brötchen holen, Kinder besorgen sich ein Eis und die Senioren sind froh, wieder ohne Unterstützung Einkaufen zu können. http://www.dorfzentrum-effeld.de

Weiter geht es über den KP 24 zum Kp 28 bei Schloss Elsum und dann zum KP 21 in Wassenberg.

Sauberes, gesundes Wasser war in früheren Zeiten keineswegs eine Selbstverständlichkeit. Das Wasser aus Brunnen und Gewässern war oft voller gesundheitsschädlicher Keime, die viele Krankheiten verursachten. Wenn es ging, tranken die Menschen kein Wasser, sondern Leichtbier oder verdünnten Wein, um sich so vor Krankheit zu schützen. Das älteste überlieferte Bierrezept ist ca. 5000 Jahre alt und stammt aus China. Auch die Ägypter ließen halbfertig gebackenes Brot mit Wasser vergären und bekamen so eine Art von Bier. Die vor rund 2500 Jahren in der Region lebenden Kelten kannten mehrere Biersorten, ein einfaches Gerstenbier und die Cervisia, ein Weizenbier mit Honig für die Wohlhabenderen.
In Wassenberg gab es einmal mehr als 40 Brauereien – von Familien, die nur für sich und ihre Nachbarn das Bier herstellten bis hin zu größeren Gaststätten, die Bier in großen Mengen und verschiedenen Sorten produzierten.
Heute gibt es wieder die Tradition des Bierbrauens in Wassenberg: Auf dem Rosstorplatz gibt es eine kleine Brauerei, die handwerklich hergestelltes Bier (Craft Beer) anbietet. Rossberger Bier, Brauerei Wassenberg Am Rosstor 8, 41849 Wassenberg, www.rossberger-bier.de

Durch den Ort hindurch radeln Sie ein Stück Richtung KP 29. Wenn Sie am Gondelweiher vorbei sind, stoßen Sie auf die Pontorsonallee und nutzen diese nach links bis zum Ausgangspunkt, dem Naturparktor.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit der Bahn

Das Heinsberger Land ist über drei Bahnlinien an das deutsche Bahnnetz angeschlossen.Die Bahnlinie Aachen – (Heinsberg) – Düsseldorf ermöglicht die Anreise über die Bahnhöfe Übach-Palenberg, Geilenkirchen, Lindern, Brachelen, Baal und Erkelenz. Ab Lindern geht es nach Heinsberg (HS) über die Bahnhöfe HS-Randerath, HS-Horst, HS-Porselen, HS-Dremmen, HS-Oberbruch, HS-Kreishaus.Der Großraum Wegberg ist über die Strecke Dalheim – Rheydt/Mönchengladbach erreichbar (Bahnhöfe: Dalheim, Arsbeck, Wegberg).Über die Strecke Aachen – Eindhoven besteht außerdem Anschluss an die niederländischen Stationen Roermond und Sittard. www.bahn.de

Mit dem Bus

Das Linienbusnetz im Heinsberger Land wird durch die WestVerkehr GmbH betrieben und ist an den Aachener Verkehrsverbund (AVV) angeschlossen. Es gelten die Tarife des AVV. Nähere Informationen und Fahrplanauskunft: www.avv.de
Des weiteren steht Ihnen kreisweit der sogenannte MultiBus zur Verfügung. Er ist ein bedarfsgerechtes Angebot der WestVerkehr GmbH. Dazu ruft der Fahrgast einfach ca. 60 Minuten vor der geplanten Abfahrt an und bekommt dann die Information, wann der MultiBus ihn an der nächsten MultiBus-Haltestelle abholt (Tel.: +49 2431 886688). Mehr Informationen: www.west-verkehr.de

Bahn & Rad

In der Regel ist eine Anreise mit Bahn und Fahrrad problemlos möglich. Aus dem Fahrplan der Deutschen Bahn geht hervor, welche Züge Fahrradwaggons mitführen. Da die Stellplatzkapazitäten für Fahrräder begrenzt sind, sollten sich Gruppen allerdings vorher bei der Bahn anmelden. www.bahn.de

Bus & Rad

In den Linienbussen des Heinsberger Landes ist eine Fahrradmitnahme montags bis freitags ab 19.00 Uhr, samstags ab 15.00 Uhr sowie sonn- und feiertags ganztägig möglich. Pro Fahrzeug werden max. 2 Fahrräder mitgenommen.

Mit Bus und Rad durchs Heinsberger Land - der „Fahrradbus Region Heinsberg“

Während der Saison bringt der „Fahrradbus Region Heinsberg“ an allen Samstagen sowie Sonn- und Feiertagen Ausflügler mit und ohne Rad zum jeweiligen Startpunkt ihrer Tour und holt sie anschließend wieder ab. Während Sie bequem in einem west-MultiBus sitzen, wird Ihr Drahtesel sicher im mitgeführten Fahrradanhänger transportiert. Die Busse verfügen über Sitzkapazitäten für 7 Personen. Im mitgeführten Fahrradanhänger können bis zu 16 Fahrräder transportiert werden. Übrigens: Wenn Sie mit der Bahn anreisen, holt Sie der Fahrradbus auch direkt an den Bahnhöfen im Heinsberger Land ab. Die Fahrradbusse verkehren zwischen 9:00 und 20:00 Uhr und fahren eine Vielzahl von Haltestellen ab. Dabei folgen sie keinem festen Linienweg und keinem festgelegten Fahrplanzeiten. Stattdessen können Sie den Fahrradbus über die MultiBus-Zentrale zur gewünschten Uhrzeit an die gewünschte Bushaltestelle vorbestellen. Für Ihren Wunschtermin einen Platz im westFahrradbus über die MultiBus-Hotline 02431/886688 buchen (mindestens einen Tag vor der Tour).Egal ob Radtour oder Wanderausflug, mit dem Fahrradbus können Sie die schönsten Routen im Heinsberger Land bequem ansteuern und erhalten einen entspannten Ein- oder Ausstieg Ihrer Tour. Eine Tarifübersicht und spezielle Angebote für Gruppen finden Sie unter www.west-verkehr.de

Die Selfkantbahn,

die einzige und letzte schmalspurige Dampfkleinbahn in Nordrhein-Westfalen, ist nicht nur beliebtes Ausflugsziel sondern steht auch heute noch als Transportmittel zur Verfügung: Fahrgäste und deren Fahrräder werden gerne mitgenommen. Sie verkehrt in der Regel von Ostern bis Ende September an Sonn- und Feiertagen zwischen den Bahnhöfen Gangelt-Schierwaldenrath und Geilenkirchen-Gillrath. www.selfkantbahn.de

Anfahrt

Mit dem Fahrrad

Egal ob Sie aus Deutschland oder den Niederlanden anreisen, durch seine Knotenpunkte ist das Radwegenetz im Heinsberger Land lückenlos an alle Radnetze der benachbarten Regionen angeschlossen, weshalb Sie problemlos aus allen Richtungen „hineinfahren“ können. Überregionale Radwegenetze, über die Sie in die Region radeln können, sind der RurUfer-Radweg, die NiederRheinroute und die Grünroute. Bei Anreise mit Auto/Bahn/Bus und Rad finden Sie von jedem Bahnhof bzw. von jedem touristischen Ziel aus einen bequemen Einstieg in das Routennetz.

Mit dem PKW

Das Heinsberger Land ist über die Bundesautobahnen A 52 (im Norden), A 46 (im Osten) und A 44 (im Süden) sowie über die niederländische A 2 (im Westen) erreichbar. Die Städte Aachen, Köln, Düsseldorf, Duisburg und Mönchengladbach sowie Maastricht und Eindhoven auf niederländischer Seite liegen in einer Entfernung von nicht mehr als 60 Kilometern. Als wichtigste Bundesstraßen verlaufen in Nord-Süd-Richtung die B 221 und die B 57, in ost-westliche Richtung verläuft die B 56, sowie die B 56n, die den Lückenschluss zwischen der A 46 und der niederländischen A 2 bildet. Für den Regionalverkehr steht ein dichtes Netz aus Landes-, Kreis- und Gemeindestraßen zur Verfügung. Achten Sie auf die touristische Beschilderung vor Ort. Sie wird Sie sicher zu Ihren touristischen Zielen leiten

Mit dem Flugzeug

Von den international bedeutsamen Flughäfen Düsseldorf International und Köln-Bonn Airport aus ist das Heinsberger Land mit dem PKW in 45 bzw. 60 Minuten zu erreichen. Der Flughafen Airport-Weeze am nördlichen Niederrhein und die Flughäfen Eindhoven Airport und Aachen-Maastricht Airport auf niederländischer Seite liegen ebenfalls in einer Entfernung von ungefähr einer Autostunde.

Parken

Wassenberg: Parkplatz Pontorsonallee, 41849 Wassenberg
Vlodrop: Parkplatz am Schurenhof, Grootestraat 49

Koordinaten

DD
51.099516, 6.160228
GMS
51°05'58.3"N 6°09'36.8"E
UTM
32U 301177 5664727
w3w 
///empfehlen.sonntag.bewirkte
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

„Die schönsten Radtouren im Heinsberger Land“
ISBN 978-3-87073-961-4
Herausgeber: BVA – Bielefelder Verlag
Bezugsquelle: Buchhandel

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Ausrüstung

Mit dem Wetter angepasster Kleidung, genügend Wasser und ein wenig Verpflegung sind Sie bestens ausgerüstet für die Tour.

Grundausrüstung für Fahrradtouren

  • Fahrradhelm
  • Fahrradhandschuhe
  • Festes, bequemes und vorzugsweise wasserfestes Schuhwerk
  • Kleidung im Mehrschicht-Prinzip mit Feuchtigkeitstransport
  • Rucksack (mit Regenhülle)
  • Sonnen-, Regen- und Windschutz (Hut, Sonnencreme, wasser- und winddichte Jacke/Regenschirm)
  • Sonnenbrille
  • Ausreichend Proviant und Trinkwasser
  • Mobiltelefon
  • Bargeld
  • Navigationsgerät/Karte und Kompass

Technisches Equipment

  • Luft- oder CO2-Pumpe mit Kartuschen
  • Reifenflickset
  • Ersatzfahrradschlauch
  • Reifenheber
  • Kettennieter
  • Inbusschlüssel
  • Ggf. Lenkerhalterung für Mobiltelefon/Navi
  • Fahrradschloss
  • Wo zutreffend, verkehrstaugliches Fahrrad mit Klingel, Vorder- und Rücklicht und Speichenreflektoren
  • Die Listen für die „Grundausrüstung“ und die „technische Ausrüstung“ werden auf der Grundlage der gewählten Aktivität erstellt. Sie erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und dienen lediglich als Vorschläge, was du einpacken solltest.
  • Zu deiner Sicherheit solltest du alle Anweisungen zur ordnungsgemäßen Verwendung und Wartung deines Geräts sorgfältig lesen.
  • Bitte vergewissere dich, dass deine Ausrüstung den örtlichen Gesetzen entspricht und keine verbotenen Gegenstände enthält.

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Status
Geöffnet
Schwierigkeit
mittel
Strecke
28,1 km
Dauer
1:55 h
Aufstieg
74 hm
Abstieg
74 hm
Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit familienfreundlich kulturell / historisch geologische Highlights botanische Highlights faunistische Highlights

Statistik

  • Inhalte
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Funktionen
Karten und Wege
Dauer : h
Strecke  km
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Abstieg  Hm
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Tiefster Punkt  Hm
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